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Atlasjustierung
Es gibt keinen Wirbelkörper über den soviel diskutiert wird, wie über den Atlas. Tatsächlich haben der oberste Halswirbel, C1 oder Atlas genannt, und der darunterliegende 2. Halswirbel (Axis) einen immensen Einfluss auf Gesundheit und Krankheit, Leistungsfähigkeit oder Schwäche von Menschen.
100% Gesundheit, Selbstheilung und Leistungsfähigkeit sind ohne einen 100% subluxationsfreien Übergang vom Schädel zum 1. und zum 2. Halswirbel (Occiput-Atlas-Axis oder auch C0-C1-C2) aus USA-chiropraktischer Sicht nicht erreichbar.
Der oberste Halswirbel ist ein Ring, der den Schädel trägt, wie Atlas die Weltkugel. Nahezu alle Informationen in den und vom gesamten Körper müssen durch diesen Ring. Daher können Störungen sämtlicher Körperfunktionen allein durch die Subluxation (=Fehlstellung oder Fehlbewegung des Wirbels mit Verursachung von Nervenirritationen) des Atlas ausgelöst werden. Eine Subluxation des Atlas kann schon bei der Geburt passieren, und uns unbemerkt das ganze Leben einen Teil unserer Gesundheit rauben.
Umgekehrt kann alleine die erfolgreiche Korrektur des Atlas so viele gesundheitliche Probleme lösen, wegen derer Menschen jahrelang erfolglose Therapieversuche über sich ergehen lassen mussten, dass manche Therapeuten sich nur noch um diesen oder die obersten beiden Wirbelkörper (Upper Cervical, C0-C1-C2, Occiput-Atlas-Axis) kümmern. Grundsätzlich führt eine erfolgreiche Korrektur oder Justierung eines subluxierten Atlas häufig zu einem wesentlichen Gewinn an Gesundheit und dem Verschwinden von Symptomen, die eine Folge des subluxierten Atlas waren.
Daher ist die erfolgreiche Justierung des Atlas eine der wichtigsten Leistungen für die Rückkehr zur Gesundheit.
In einer professionellen Praxis für original USA-Chiropractic wird die Subluxation neurologisch, palpatorisch und per Röntgenvermessung bestimmt und durch Justierung korrigiert.
Ein Atlas subluxiert in 4 Ebenen:
- nach vorne gegenüber C2 (und/oder nach hinten gegenüber dem Hinterkopf=Occiput)
- nach links oder rechts
- nach oben oder unten
- linksgedreht oder rechtsgedreht
Vorraussetzungen
Bevor jedoch eine erfolgreiche Atlaskorrektur vorgenommen werden kann muss sichergestellt sein, dass seine Subluxation keine Folge anderer Subluxationen ist. Gerade das Kreuzbein (Sakrum), der 5. Lendenwirbel, aber auch das Becken und Schädelknochen haben einen Einfluss auf den Atlas wie auch umgekehrt. Versursacht der Atlas ein absteigendes Störungsmuster (descending pattern) muss er korrigiert werden, um wieder die volle Gesundheit zu ermöglichen. Ist der Atlas dagegen als Folge anderer Wirbelkörper subluxiert (ascending pattern) so muss auch das bei der Justierung berücksichtigt werden. Zum Beispiel kann eine fixiert subluxierte Halswirbelsäule den Atlas instabilisieren, er ist als Folge hypermobil subluxiert. Ist dagegen die untere HWS hypermobil, neigt der Atlas eher zur Fixierung. Lösen Instabilitäten oder Fixierungen und kompensatorische (ausgleichende) Fehlbewegungen Nervenstörungen aus, so sprechen wir wieder von einer Subluxation die dringend justiert werden sollte.
Vorab muss also immer untersucht und die Subluxationen festgestellt werden:
- Scan des Nervensystems z.B. mittels Insight Millenium Subluxation Station
- Vermessung der Röntgenbilder nach Gonstead/Palmer/HIO/Upper Cervical Specific usw...
- Untersuchung der Röntgenbilder auf Anomalien und Berücksichtigung des radiologischen Befundes
- Chirpractische Untersuchung mit den Händen (Palpation) in Ruhe und Bewegung. Hierbei können Patienten auch schmerzhafte Punkte angeben.
- Muskeltests, Drucktests, Angewandte Kinesiologie (AK) & Beinlängentests: drückt man z.B. einen subluxierten Atlas testweise ins Gute, wird sich ein funktionell zu kurzes Bein sofort verlängern, verstärkt man dagegen die Subluxation durch sanften Testdruck, wird ein funktionell zu kurzes Bein noch kürzer und der Patient verliert sofort erheblich an Reaktionsfähigkeit und Muskelkraft. Nach erfolgreicher Justierung ergeben Drucktests keinerlei Reaktion mehr.
- Analyse der Körperhaltung: Wird der Kopf oft in einer schiefen Position gehalten ?
- Anamnese (Erfragen) der Symptome (z.B. Schwindel, Kopfschmerzen, Wetterfühligkeit, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Wattegefühl, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Sehstörungen, Ohrgeräusche/Tinnitus, unerklärbares kurzes und langes Bein bei der Beckenvermessung und andere
Danach kann eine sichere Justierung des Atlas mit den verschiedensten USA-Chiropractic-Techniken vorgenommen werden (HIO=hole in one=Korrektur aller Subluxationsrichtungen in einer Justierung in Seitenlage auf dem Thompson-Drop-Tisch, Osteopathie, SOT, Gonstead, Thompson, TOP-HWS-Technik, KST, Activator, LowForce, Non-Force usw).